Kleinschmidt, Paul

Maler und Grafiker, * 31.7.1883 in Bublitz/Pommern, gest. 2.8.1949 in Bensheim

Ab 1902 Kunststudium an der Berliner Akademie (Anton von Werner, künstlerisches Vorbild ist Adolf v. Menzel), 1904-1905 Kunststudium in München (bei Heinrich von Zügel), Freundschaft mit Lovis Corinth. Ab 1905 Maler und Graphiker in Berlin, Ausstellungsbeteiligungen bei der „Berliner Sezession“ in den Jahren 1908, 1911 und 1919. Kriegsdienst, Suspendierung wegen Gasvergiftung. Ab 1915 wieder in Berlin, verschiedene Tätigkeiten, u.a. als Maschinenzeichner und Zeichenlehrer. In dieser Zeit entstehen viele bedeutende Radierungen und Lithographien, die 1923 in der ersten Einzelausstellung im Euphorion-Verlag und 1925 in der Galerie Gurlitt in Berlin gezeigt werden. Freundschaft mit dem Kritiker Julius Meier-Graefe, der ihn fördert. Seit 1925 zunehmend Ölmalerei. 1927 erste Kontakte mit dem New Yorker Kunstsammler Erich Cohn, der sein Mäzen wird. 1928 Einzelausstellung bei Flechtheim. Ende der 20er Jahre Aufenthalte in Süddeutschland und Frankreich. 1933-1934 Einzelausstellungen in USA (Chicago und Philadelphia). 1935 Vernichtung von Bildern durch die Gestapo. 1936 Emigration über die Schweiz nach Holland. 1937 vertreten in der Ausstellung „Entartete Kunst“ in München, 1938 Umzug nach La Varenne bei Paris. 1940 Erkrankung an Angina Pectoris, 1940-1944 Internierung in verschiedenen Lagern, ständige Flucht der Familie, 1943 Zwangsrepatriierung und Umzug nach Bensheim, dort Malverbot. 1945 bei einem Bombenangriff verbrennt sein gesamter Besitz. Am 2. August 1949 Kleinschmidt erliegt seiner Krankheit.


Titel / Bezeichnung
Halbakt
Galerie-Programm
Neue Sachlichkeit
Kunstwerk
Grafik
Technik
Bleistiftzeichnung
Maße
32,5 x 25 cm
Interesse?
Titel / Bezeichnung
Lesende Frau
Galerie-Programm
Neue Sachlichkeit
Kunstwerk
Grafik
Technik
Federzeichnung
Maße
27 x 21,3 cm
Interesse?