Schrimpf, Georg

Maler, * 13.2.1889 in München, gest. 19.4.1938 in Berlin

1902-1912 Lehre und Tätigkeit als Zuckerbäcker. Als Maler Autodidakt. 1913 Aufenthalt in der Künstlerkolonie Fonata-Martini in der Schweiz. 1914-1915 Kriegsdienst. 1915 Umzug nach Berlin. 1916 Ausstellung in Herwarth Waldens Galerie „Der Sturm“. Erste Ölbilder. 1917 Heirat mit Maria Uhden, die 1918 bei der Geburt des ersten Sohnes stirbt. 1919 Mitglied der „Novembergruppe“. 1920 erste Einzelausstellung bei Goltz. 1921 Eintritt in die „Neue Sezession“. 1922 Aufenthalt in Italien, dort Auseinandersetzung mit der „Pittura Metafisica“. 1924 veröffentlicht Carlo Carrà eine Monografie über Schrimpf. 1925 Teilnahme an der Ausstellung „Neue Sachlichkeit“ in Mannheim mit zwölf Arbeiten. Professur an der Meisterschule für Dekorationskunst in München. Weitere Ausstellungsbeteiligungen. Mai 1933 Aufenthalt an der Deutschen Akademie in Rom. Oktober 1933 Lehrauftrag an der Staatlichen Kunstschule in Berlin-Schöneberg, Kündigung dort 1937. Rudolf Heß lässt ein Bild von Schrimpf aus dem Jahr 1915 aus der Ausstellung „Entartete Kunst“ entfernen. 1938 beantragt Schrimpf seine Aufnahme in die Reichskammer der Bildenden Künste. Er wird Mitglied des Künstlerischen Prüfungsamtes in Berlin.
Georg Schrimpf stirbt am 19. April 1938 in Berlin.


Titel / Bezeichnung
Lesende
Galerie-Programm
Neue Sachlichkeit
Kunstwerk
Grafik
Technik
Lithografie
Maße
25 x 20 cm
Interesse?
Titel / Bezeichnung
Mädchen mit Spiegel
Galerie-Programm
Neue Sachlichkeit
Kunstwerk
Grafik
Technik
Aquarell
Maße
29,5 x 25,5 cm
Interesse?